Zum Inhalt springen

BEIRAT

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig.

Prof. Dr. Eva Hoch

Scientific & Managing Director, IFT Institut für Therapieforschung

Leitung der Forschungsgruppe Cannabis, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Ludwig-Maximilians-Universität

hoch@ift.de

Prof. Dr. Eva Hoch ist Professorin für klinische Psychologie und Psychotherapie. Sie arbeitet seit 25 Jahren als Forscherin auf dem Gebiet Substanzgebrauch und Substanzgebrauchsstörungen. Sie ist wissenschaftliche und administrative Leiterin des IFT-Instituts für Therapieforschung und Leiterin der Cannabinoid-Forschungsgruppe an der Klinik für Psychiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie lehrt als Professorin an der Charlotte-Fresenius-Universität München. Ihr besonderes Interesse gilt den gesundheitlichen Auswirkungen von Cannabinoiden auf den menschlichen Körper, insbesondere auf die Psyche. Sie engagiert sich in einem großen internationalen Forschungsnetzwerk und berät die Weltgesundheitsorganisation, die Europäische Drogenagentur, das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, die Bundesregierung und andere Behörden.  Prof. Dr. Hoch ist als Psychotherapeutin und Supervisorin ausgebildet und tätig. Sie ist amtierende Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und -therapie. Für ihre Arbeit wurde sie mit verschiedenen Forschungspreisen ausgezeichnet.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Heinz

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universität Tübingen


Calwerstraße 14
72076 Tübingen
Deutschland

Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Heinz ist Seniorprofessor an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen. Zuvor leitete er von 2002 bis 2025 die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte. Von 1999 bis 2002 war er als Professor für Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim tätig.

Er studierte Medizin, Philosophie und Anthropologie an der Ruhr-Universität Bochum, der Freien Universität Berlin und der Howard University in Washington, D.C. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den neurobiologischen, neurokognitiven und sozialen Grundlagen psychischer Erkrankungen, insbesondere von Abhängigkeitserkrankungen und Psychosen. Dabei untersucht er unter anderem Lern- und Entscheidungsprozesse, die zum Verlust und zur Wiedererlangung der Kontrolle über den Substanzkonsum beitragen, sowie Möglichkeiten einer individuell ausgerichteten Behandlung.

Prof. Heinz war Sprecher der ersten Förderperiode des Sonderforschungsbereichs TRR 265 „Verlust und Wiedererlangung der Kontrolle bei Suchterkrankungen“ und von 2019 bis 2020 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Bild Professor Doktor Rainer Spanagel

Prof. Dr. Rainer Spanagel

Scientific Director of the Institute of Psychopharmacology

Central Institute of Mental Health

Mannheim, Germany

rainer.spanagel@zi-mannheim.de

Rainer Spanagel studierte Biologie an den Universitäten Tübingen und München und setzte seine Ausbildung in Verhaltenspharmakologie und Neurochemie am Max-Planck-Institut (MPI) in Martinsried fort. 1990 wechselte er an das MPI für Psychiatrie nach München, wurde Leiter der Suchtforschungsgruppe und habilitierte im Fach Pharmakologie und Toxikologie. Im Jahr 2000 wechselte er an das Zentralinstitut für Psychische Gesundheit in Mannheim, eine führende europäische Einrichtung für biologische Psychiatrie, um wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Psychopharmakologie zu werden. Professor Spanagel wurde mit zahlreichen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet, insbesondere mit dem Sir Hans Krebs Award für seine bahnbrechenden Gen x Umweltstudien an Nagetieren, dem James B. Isaacson Award für seine fortwährenden Erfolge in der Alkoholforschung und dem Reinhardt Koselleck Award für Innovation in Neurowissenschaften. Er hat mehr als 300 Artikel veröffentlicht, ist Chefredakteur der internationalen Zeitschrift Addiction Biology und koordiniert die nationalen Aktivitäten zur elektronischen Suchtmedizin.